Bekanntlich beschäftige ich mich in meinem Promotionsprojekt mit dem Spannungsverhältnis von (staatlichem) Geld, Macht und Demokratie. Außerdem erforsche ich entsprechende Reforminitiativen, die das bestehende krisenanfällige fraktionale Reservesystem durch ein Geldsystem auf Basis von »Vollreserve« oder gar auf Basis von »Vollgeld« ersetzen wollen. Doch warum ausgerechnet am Beispiel von Island? Dass sich der kleine Inselstaat im Nordatlantik aus vielen Gründen regelrecht anbietet, ist kurz zu erklären. Das will ich wissen!

Am 25. Juni wurde Guðni Th. Jóhannesson zum neuen Präsidenten von Island gewählt – ist das ein Ausdruck des Wunsches nach Neuanfang und Bruch mit den Eliten? Teil 2 meiner Artikelserie zur isländischen Präsidentschaftswahl thematisiert das Wahlergebnis vor dem Hintergrund einer verbreiteten Unzufriedenheit mit den politischen und wirtschaftlichen Eliten, ihren Skandalen und ihrer Politik während und im Nachgang eines tief greifenden Finanzcrashs. Das möchte ich lesen!