Islands rechtsliberale Regierung hat die Wählergunst klar verspielt. Die vorgezogene Parlamentswahl am gestrigen 29. Oktober führt stattdessen zu neuer Dynamik und bringt viele frische Köpfe ins Althing (Alþingi). Unüberhörbare Rufe nach Veränderungen ertönen. Dennoch ist überraschend offen, wie eine neue Regierung aussehen könnte. Wer am ehesten eine mehrheitsfähige Koalition schmieden kann und damit Premierminister*in wird, bleibt folglich abzuwarten. Die nächsten Tage werden sicher sehr spannend. Das möchte ich lesen!

In Island stehen bald Parlamentswahlen vor der Tür. Dann werden die Karten und Mandate neu gemischt. Was bedeutet das für die angestrebte Geldkommission, zumal viele bisherige Unterstützer*innen aufhören? Der Geldreformer Frosti Sigurjónsson wird dabei einer von ihnen sein. Das muss ich lesen!

Der Termin für die Neuwahl steht fest. Am 29. Oktober wählen die Isländer*innen vorzeitig ihr neues Parlament. Die amtierende Regierung dürfte abgewählt werden. Umfragen zufolge könnte ein links-grünes Viererbündnis übernehmen. Ausgemacht ist das allerdings noch lange nicht. Das möchte ich lesen!

Am 25. Juni wurde Guðni Th. Jóhannesson zum neuen Präsidenten von Island gewählt – ist das ein Ausdruck des Wunsches nach Neuanfang und Bruch mit den Eliten? Teil 2 meiner Artikelserie zur isländischen Präsidentschaftswahl thematisiert das Wahlergebnis vor dem Hintergrund einer verbreiteten Unzufriedenheit mit den politischen und wirtschaftlichen Eliten, ihren Skandalen und ihrer Politik während und im Nachgang eines tief greifenden Finanzcrashs. Das möchte ich lesen!

Am 25. Juni wurde Guðni Th. Jóhannesson zum neuen Präsidenten von Island gewählt. Der erste Teil meiner Artikelserie zur isländischen Präsidentschaftswahl bereitet das Wahlergebnis auf und wertet die statistischen Daten im Lichte der Umfragen aus. Eine biografische Gegenüberstellung des gewählten und des noch amtierenden Präsidenten runden diesen Aufsatzteil ab. Das möchte ich lesen!

Es ist entschieden: Der parteiunabhängige Historiker Guðni Th. Jóhannesson wird der sechste Präsident von Island. Seine Wahl könnte Auswirkungen auf die politische Kultur des rund 330.000 Einwohner*innen zählenden europäischen Inselstaates im Atlantik haben. Das betrifft sowohl die Rolle des Staatsoberhauptes als auch seine mahnenden Worte in Richtung der etablierten Parteien. Von ihnen erwartet er, dass sie gesellschaftliche Missstände endlich angehen und eine konstitutionelle Reform für mehr Bürgernähe und Bürgerbeteiligung nicht länger blockieren. Deshalb ist es sehr lohenswert, die isländische Präsidentschaftswahl und einige damit zusammenhängende Fragen einmal eingehender aus politikwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen. Das möchte ich lesen!