Inwieweit kann die Wiederverstaatlichung der Geldproduktion durch ein »Vollgeldsystem« im Vergleich zur gegenwärtigen Geldordnung in monetärer, demokratischer und sozialer Hinsicht von Vorteil sein? Inwieweit stellt »Vollgeld« also eine praktikable Lösung für bestehende Probleme dar? Dieser Frage werde ich mich in einem Impulsvortrag an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg widmen. Dort findet vom 28. bis zum 30. November 2018 eine interdisziplinäre Tagung statt, um die »Realität und Wahrnehmung von Finanzmärkten in der Gegenwart« aus verschiedenen, insbesondere sozialwissenschaftlichen Perspektiven zu beleuchten. Überdies ist eine Publikation angedacht. Mehr

Karl Marx und seine Kapitalismuskritik sind im Jubiläumsjahr 2018 zwar en vogue. Doch welche geldsystembedingten verteilungs- und machtpolitischen Probleme müsste eine auf die derzeitigen Realitäten bezogene »Kritik der politischen Ökonomie« notwendigerweise thematisieren? Die Hans-Böckler-Stiftung hat mich eingeladen, auf ihrer Marx-Tagung im April 2018 genau darüber zu referieren und einen gesellschaftskritischen Beitrag zur Analyse des Kapitalismus zu leisten. Abstract

In den letzten Tagen und Wochen habe ich das Exposé für mein Forschungsprojekt über »Staatsgeld, Macht und Demokratie« deutlich überarbeitet. Während die Version vom Februar mein Ticket in die Universität löste, soll die jetzige bei der Einwerbung von Drittmitteln helfen. Vor allem aber hilft mir das Exposé bei der Selbstvergewisserung über Inhalt, Methodik, Arbeitsschritte, Zeitplanung und Zweck. Insofern zeige ich auch ganz konkret die gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz meines Promotionsvorhabens auf. Weiterlesen