Forschung: Themen & Projekte

This erratic banking-monetary system […] is the most important subject intelligent persons can investigate and reflect upon. It is so important that our present civilization may collapse unless it is widely understood and the defects remedied very soon. It is your problem and mine.
— Robert H. Hemphill (1935), in Irving Fisher: 100 % Money, S. xx.

Wenn Sie einen kurzweiligen Überblick zu meinen Forschungen rund um Geld, Macht und entsprechende Reforminitiativen bekommen wollen, dann sind Sie auf dieser Webseite genau richtig.

Forschung und Promotion

Viele der hier aufgelisteten Punkte entstammen meinem sozialwissenschaftlichen Promotionsprojekt bzw. fließen in meine Dissertation ein.

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GeldMachtReformen in Island

Am Beispiel von Island untersuche ich vor allem die Ideen und Initiativen zur Verstaatlichung der »Geldschöpfung«. Darüber hinaus arbeite ich jedoch auch andere Reformvorhaben zur Stabilisierung des Finanzsystems und zur Weiterentwicklung von Geldpolitik und Zentralbank auf. Nicht zuletzt analysiere ich das politische System und seine Veto-Spieler sowie den blockierten Prozesses für eine demokratischere Verfassung. Zu diesen großteils gescheiterten isländischen Reformdebatten reiche ich 2019 einen ersten Aufsatz ein.

Geldmacht vs. Demokratie

Ergänzend dazu erforsche ich das konfliktträchtige Verhältnis von Geldsystem, Macht und Demokratie. Ganz konkret analysiere ich das moderne Zentralbankwesen aus demokratietheoretischer Perspektive. Hierfür drängt sich die EZB als gutes Beispiel regelrecht auf. Außerdem dekonstruiere ich populäre Mythen und blinde Flecken, allen voran die Dogmen von angeblicher »Unabhängigkeit« und unpolitischer Geldpolitik. Ergebnisse meiner Forschung stelle ich im Rahmen von Fachvorträgen und perspektivisch in einem wissenschaftlichen Aufsatz vor.

»Vollgeld« – voll gut!?

Als zentralen Bestandteil meines Promotionsprojektes analysiere ich die wesentlichen Charakteristika des »Vollgeld«-Reformvorschlags im Vergleich zum unbefriedigenden Status Quo. Dazu werte ich auch die Kritiken aus Kreisen der verschiedenen ökonomischen Denkschulen, Politik und Publizistik aus und diskutiere blinde Flecken. Ergebnisse meiner Forschung präsentiere ich nicht nur auf Fachkonferenzen, sondern auch in der Lehre und in politischen Workshops.

GeldMachtReformen in der Geschichte

Als interdisziplinär angelegtes Forschungsprojekt lässt es sich sowohl der Finanz- und Sozialgeschichte als auch der Politischen Ökonomie zuordnen. Ziel ist es, die Ideengeschichte staatlich emittierten Geldes, besser bekannt als »Vollgeld« bzw. Sovereign Money, kurz und prägnant darzustellen. Zugleich ist es aber auch eine Gesellschaftsgeschichte des voranschreitenden schleichenden Verlustes an monetärer und demokratischer Souveränität im Zeitalter entstaatlichten Kreditgeldes. Diese beinhaltet wiederum die sich dagegen formierenden sozialen Reformbewegungen wie das International Movement for Monetary ReformUnter diesem Dach werben Geldtheoretiker*innen und Aktivist*innen mit vielfältigen Kampagnen weltweit für die Idee eines krisensicheren, schuldenfreien, staatlich emittierten (Voll-)Geldes.

Wegen meiner Promotion ruhen derzeit große Teile dieses Forschungsvorhabens.

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Stand: 14.10.2018

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