Es ist entschieden: Der parteiunabhängige Historiker Guðni Th. Jóhannesson wird der sechste Präsident von Island. Seine Wahl könnte Auswirkungen auf die politische Kultur des rund 330.000 Einwohner*innen zählenden europäischen Inselstaates im Atlantik haben. Das betrifft sowohl die Rolle des Staatsoberhauptes als auch seine mahnenden Worte in Richtung der etablierten Parteien. Von ihnen erwartet er, dass sie gesellschaftliche Missstände endlich angehen und eine konstitutionelle Reform für mehr Bürgernähe und Bürgerbeteiligung nicht länger blockieren. Deshalb ist es sehr lohenswert, die isländische Präsidentschaftswahl und einige damit zusammenhängende Fragen einmal eingehender aus politikwissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen. Das möchte ich lesen!

Geld macht Reformen. Macht »Geld« wirklich Reformen? Oder sind es nicht vielmehr Menschen mit ihren jeweiligen biografischen Hintergründen und (auch pekuniären) Interessen, die Reformen voranbringen oder verhindern? Wer viel Geld hat und sich damit viel »leisten« kann, verfügt auch über viel politische Macht und ist privilegiert? Brauchen wir im Übrigen nicht dringend GeldMachtReformen? Ein krisensicheres, sozial gerechteres, ethisch besseres und nachhaltigeres Geldsystem? Ein anderes Verständnis und Verhältnis zu diesem mystisch wirkenden menschlichen Konstrukt »Geld«? Ich möchte weiterlesen!